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Dokumentierter Appell an Papst Franziskus, die Diakonatsweihe für Frauen wieder einzuführen

Erklärung: Alle Weiheämter sollten sowohl für Frauen als auch für Männer zugänglich sein. Darüber hinaus sollten diese Ämter reformiert werden, damit der Führungsstil der Vision Jesu und den heutigen Anforderungen entspricht. Unser Appell richtet sich einfach darauf, den ersten Schritt zu setzen, indem das Diakonat für Frauen wieder eingeführt wird.

3 September 2015

Am Fest der Hl. Phöbe und Gregors des Großen

Lieber Papst Franziskus,

Mit großem Respekt bitten wir Sie, die Diakonatsweihe für Frauen in unserer Römisch-Katholischen Kirche wieder einzusetzen. Was wäre besser geeignet, das Wirken des Geistes zuzulassen und auf die Zeichen der Zeit zu reagieren als den Frauen damit Freiheit und Würde zu geben, zum Nutzen aller in Gleichheit und Geschwisterlichkeit?

Die moderne Forschung hat gezeigt, dass zehntausende Frauen im ersten Millenium der Kirche als geweihte Diakoninnen gedient haben: in Italien, Gallien, Griechenland, Kleinasien, Palästina und Ägypten. Es ist erwiesen, dass sie eine „sakramentale“ Diakonatsweihe im Sinne der heutigen theologischen Terminologie erhielten. Ein Gebet aus dem Jahr 780 n.Chr. lautet folgendermaßen:

Heiliger, allmächtiger Herr,

durch die leibliche Geburt Deines Einzigen Sohnes aus einer Jungfrau hast Du das weibliche Geschlecht geheiligt

Du gewährst nicht nur Männern sondern auch Frauen die Gnade und die Herabkunft des Heiligen Geistes

Wir bitten Dich, oh Gott, blicke auf diese Deine Magd und weihe sie für die Aufgabe Deines Diakonats. Gieße die reichen Gaben Deines Heiligen Geistes über sie aus.

Codex Barberini Gr. 336

Viele Dokumente bestätigen, dass diese Weihen durch Handauflegung des Bischofs in der Kirche stattfanden, vor dem Altar während der Eucharistiefeier, gleich nach dem Hochgebet; genau wie die Weihe von männlichen Diakonen sowie Priestern und Bischöfen. Einige Eurer Vorgänger haben die Herausgabe von Sakramentaren autorisiert, in denen Weihegebete für weibliche Diakone enthalten waren.

In unserer Römisch-Katholischen Kirche sollte kein Platz für eine mittelalterliche Geisteshaltung sein, mit ihrer Phobie bezüglich der Menstruation und dem Dünkel, dass Frauen von Natur aus minderwertiger seien als Männer.

Die Notwendigkeit des Diakonats für Frauen liegt überall auf der Hand. Mögen Eure Hände die ersten sein, die die Diakonatswürde für Frauen wieder herstellen.

Mit dem Ausdruck unserer Wertschätzung in Christus

Luca Badini Confalonieri, Forschungsleiter,
in Vertretung der Kuratoren, Förderer und Mitarbeiter des Wijngaards Instituts

Dokumentation

Veränderungen auf sozialer und kultureller Ebene bieten heute den Frauen die Möglichkeit, auf verschiedensten Gebieten eine entscheidende Rolle zu spielen. Das hat auch Auswirkungen auf christliche Gemeinschaften in aller Welt. Es ist dringend geboten, dass die Römisch-Katholische Kirche die wichtigen geistlichen Ämter anerkennt, die von Frauen wahrgenommen werden und dass sie andere dazu einlädt, eine ähnliche Verantwortung zu übernehmen.

Damit die Römisch-Katholische Kirche dieser Herausforderung gewachsen sei, fordern wir dringend die Wieder-Einführung der Frauen-Ordination zum Diakonat, was schon im ersten Jahrtausend der Kirchengeschichte existierte.

Diakonat der Frauen in der Vergangenheit

Während fast 1000 Jahren waren es weibliche Diakone, die die weiblichen Katechumenen für die Taufe vorbereiteten. Sie salbten sie auch während der Taufzeremonie[1]. Sie standen weiblichen Mitgliedern der Gemeinde während der Gottesdienste bei. Sie besuchten die Kranken und brachten ihnen die Krankenkommunion[2]. Sie salbten die Sterbenden und bereiteten die Toten für ihr Begräbnis vor. War kein männlicher Diakon zur Stelle, so assistierten sie dem Priester am Altar bei der Eucharistiefeier[3].

Die Forschung hat gezeigt, dass zehntausende Frauen als vollgültig geweihte Diakoninnen durch zehn lange Jahrhunderte in Ortskirchen gedient haben. Manche davon in Italien[4] und Gallien[5], aber die Mehrheit lebte und wirkte in Griechenland[6], Kleinasien[7], Syrien[8], Palästina und Ägypten[9], wobei zu beachten ist, dass diese östlichen Regionen der Christlichen Kirche zu diesem Zeitpunkt noch nicht durch das Schisma von 1054 n.Chr. abgespalten waren.

Der Weiheritus für weibliche Diakone

Die Weihe von weiblichen Diakonen war eindeutig eine echte Weihe, „sakramental“ um in der heutigen Terminologie zu sprechen[10], und im Wesentlichen identisch mit der Weihe männlicher Diakone. Der Ritus hat sich in alten Manuskripten erhalten, wie dem Codex Barberini Gr 336 aus dem Jahre 780 n.Chr.[11], dem Codex Bessarion (1020 n.Chr.)[12], dem Codex Vaticanus Mss Gr 1872 (1100 n.Chr.)[13], dem Codex Coislin Gr 213 (1050 n.Chr.)[14] und dem Codex Vaticanus Syr 19[15].

Dass der Ritus eine vollgültige Weihe zum Diakonat darstellte, gleichbedeutend der für männliche Diakone, erhellt sich aus den folgenden Tatsachen:

  • Die Diakonin wurde, genau wie ihr männliches Gegenstück, vom Bischof geweiht, indem er ihr die Hände auflegte, während er den Heiligen Geist herabflehte: Heiliger und allmächtiger Herr, durch die leibliche Geburt Deines Einzigen Sohnes aus einer Jungfrau hast Du das weibliche Geschlecht geheiligt. Du gewährst nicht nur Männern sondern auch Frauen die Gnade und die Herabkunft des Heiligen Geistes Wir bitten Dich, oh Gott, blicke auf diese Deine Magd und weihe sie für die Aufgabe Deines Diakonats. Gieße die reichen Gaben Deines Heiligen Geistes über sie aus[16].
  • Noch während der Handauflegung sprach der Bischof ein zweites Weihegebet, die ekphonese, welche nur für die drei höchsten Weihestufen verwendet wird: Bischofs-, Priester- und Diakonatsweihe.
  • Vor der Weihe von sowohl männlichen als auch weiblichen Diakonen erklärte der Bischof öffentlich, dass er die Absicht habe, den Kandidaten / die Kandidatin zum Diakon zu weihen. Das geschah unter Verwendung der Erklärung der „Göttlichen Gnade“, was nur für die höheren Weihen galt.
  • Die Weihe von männlichen und weiblichen Diakonen fand im Heiligtum, vor dem Altar während der Eucharistiefeier und in einem sehr feierlichen Moment, nämlich nach dem Hochgebet statt, wie auch die Weihe von Priestern und Bischöfen. Im Gegensatz dazu fanden die sogenannten niederen Weihen, wie zum Lektorat und zum Subdiakonat durch einfache Handauflegung außerhalb des Altarraumes und nicht während der Eucharistiefeier statt.
  • Sowohl männliche als auch weibliche Diakone erhielten das diakonikon, die Diakonats-Stola als Zeichen ihres priesterlichen Ranges.
  • Während des Weiheritus reichte der Bischof dem weiblichen wie auch dem männlichen Diakon den Kelch, was beweist, dass Diakone beider Geschlechter die gleiche Berechtigung hatten, die Kommunion auszuteilen[17].

All dies überzeugt eine große Mehrheit der Wissenschaftler, dass der Ritus eine echte höhere Weihe zum Diakonat sowohl für Frauen als auch für Männer darstellte[18].

Bestätigung durch die Tradition

Hiermit ist eindeutig bewiesen, dass Frauen – zumindest in der Ostkirche – im ersten Millenium als geweihte Amtsträgerinnen voll akzeptiert waren.

In der Heiligen Schrift lesen wir von „Phöbe, unsere Schwester, Diakon [diakonos] der Kirche in Kenchreä“ (Röm. 16,1-2). Wissenschaftler messen ihr ein echtes Priesteramt bei[19]. Wir finden die Unterweisung im 1. Timotheusbrief 3,8-11: „Diakone [diakonous] sollen ernst, nicht doppelzüngig, nicht dem Wein ergeben, nicht geldgierig sein [ … ]. Ebenso sollen die Frauen ehrenhaft sein, keine Klatschbasen sondern nüchtern und zuverlässig in Allem.“ Dass sich dieser letzte Satz auf geweihte Diakoninnen und nicht auf die Ehefrauen der Diakone bezieht, ergibt sich aus der aufmerksamen Lektüre des griechischen Textes und wird auch durch die Interpretation der frühen griechischen Kirchenväter bestätigt[20].

Wenn auch das Erste Konzil von Nicäa (325 n.Chr.) die Diakonatsweihe von Frauen in der Sekte des Paul von Samosata für ungültig erklärte „weil diesen Frauen nicht die Hände aufgelegt worden waren“, so impliziert das doch, dass das Diakonat der Frauen einen gültigen Rang in der Kirche darstellte[21]. Das Konzil von Chalzedon (451 n.Chr.) forderte ein Mindestalter für weibliche Diakone, wie auch für männliche Diakone und Priester, eine Vorschrift, die auch vom Konzil von Trullo (692 n.Chr.) wiederholt wurde[22].

Das Amt der weiblichen Diakone wird von folgenden Kirchenvätern erwähnt oder empfohlen: St. Clemens von Alexandria (150-215)[23], Origenes (185-255)[24], Epiphanius von Salamis (315-402)[25], St. Basilius von Cäsarea (329-379)[26], St. Johannes Chrysostomus (344-407)[27], St. Gregor von Nyssa (335-394)[28] und vielen anderen[29].

In frühen Seelsorge-Handbüchern werden sowohl männliche wie auch weibliche Diakone ausführlich behandelt, wie in der Didascalia Apostolorum, einer frühchristlichen Gemeindeordnung (um 250 n.Chr.)[30] und den Apostolischen Gesetzen (um 380 n.Chr.)[31]. Letztere enthalten die frühen Weiheriten für Bischöfe, Priester und Diakone, inklusive weibliche Diakone[32]. Das Kirchenrecht, wie unter Kaiser Theodosius (390 n.Chr.)[33] und Kaiser Justinian I. (529-564)[34], gesteht weiblichen Diakonen die gleichen Rechte und Pflichten zu, wie anderen Mitgliedern des Klerus, ausgenommen einige besondere Bestimmungen.

Viele Päpste befürworteten das Diakonat der Frauen. Vertreter von Papst Sylvester I. (314-335) nahmen am Konzil von Nicäa teil, das weibliche Diakone anerkannte. Papst Innozenz I. (401-417) korrespondierte mit Johannes Chrysostomus, dem Erzbischof von Konstantinopel, der regelmäßig Frauen zu Diakoninnen weihte. Das Konzil von Chalzedon, welches ein Alterslimit für Diakoninnen einführte, wurde zum Teil von Papst Leo dem Großen (440-461) organisiert. Papst Gregor I. (440-461) stellte ein Sakramentar zusammen, das ein Weihegebet für einen weiblichen Diakon enthielt, welches identisch war mit dem für einen männlichen Diakon. Auf Bitte von Kaiser Karl dem Großen schickte Papst Hadrian I. (772-795) ein Muster-Sakramentar mit den Weihe-Riten, das Hadrianum[35], nach Gallien. Es enthielt das Weihegebet für weibliche Diakone[36].

Ein pastorales Bedürfnis unserer Zeit

Obwohl die Weihe von Diakoninnen im Westen noch bis ins Mittelalter bekannt war[37], gab es in vielen Regionen, die Teil des Römischen Imperiums gewesen waren, heftigen Widerstand dagegen. Das ergab sich aus der Voreingenommenheit gegenüber der Menstruation, wo man befürchtete, dass die Frauen den Altar verunreinigen würden[38] und der römischen Überzeugung, dass Frauen den Männern unterlegen seien[39]. In der Ostkirche endete die Weihe von Diakoninnen um das Jahr 1000; einerseits weil die Zahl der erwachsenen Katechumenen abnahm sowie ebenfalls aus Angst vor der Menstruation[40].

Unsere moderne Gesellschaft hat solche alten Vorurteile überwunden. Frauen stellen ihren Mann im Lehramt, in der Medizin, Wissenschaft, Handel, Regierung und anderen Bereichen des modernen Lebens. Frauen spielen auch eine wesentliche Rolle in der Katholischen Kirche, was oft einem Diakon-Amt gleich kommt. Es ist nur recht und billig, sie durch eine richtige Weihe in ihren Funktionen zu unterstützen und zu bestärken, so wie ihre männlichen Gegenstücke.

Rufen wir uns die Lehre des Frühchristentums ins Gedächtnis:

  • „Also, beauftrage selber Mitarbeiter beim Almosenspenden, Bischof, die sich mit Dir für das Leben einsetzen. Du sollst Diakone aus den Menschen, die Dir gefallen, auswählen und ernennen; einen Mann für die notwendige Verwaltung, jedoch eine Frau für die Seelsorge bei den Frauen. Denn es gibt Häuser, wo Du wegen der Heiden keinen Diakon zu den Frauen schicken kannst jedoch eine Diakonin, und es gibt noch viele Anlässe, bei denen die Notwendigkeit für eine Diakonin besteht.“ Didascalia 16 § 1 (250 n.Chr.)
  • „Der Diakon [ … ] ist ein Stellvertreter Christi, und soll daher von Dir geliebt werden. Die Diakonin soll von Dir geehrt werden als eine Stellvertreterin des Heiligen Geistes.“ Didascalia 9 3 (250 n.Chr.)[41]

Mit dem Ausdruck unserer Wertschätzung in Christus

Die Kuratoren, Förderer und Mitarbeiter des Wijngaards Instituts

Prof Mario Ignacio Aguilar BA (Santiago), MA Theol (Louvain), DiplComm (Maynooth), PhD (London), Chair of Religion and Politics at the School of Divinity of the University of St Andrews, Edinburgh, Scotland. PATRON
Prof Maria Pilar Aquino BA Theol (Mexico City) DD (Salamanca), Theology and Religious Studies at San Diego University. USA. PATRON
Luca Badini Confalonieri LicTheol (Strasbourg), MA PhD (Durham), Ecclesiology, Rickmansworth, England. EXECUTIVE DIRECTOR
Alicja Baranowska MA, Brussels, Belgium. RESEARCHER and TRANSLATOR
William Baynes BA Hons (Adelaide), BA Sociology (London), Clerk in Holy Orders Church of England, London, England. ECUMENICAL ASSOCIATE
Prof Sharon A. Bong MA Lit (Malaya), MA (Women’s Studies) and PhD Rel (Lancaster), Religious Studies, Monash University, Selangor, Malaysia. PATRON
Jos Borsboom MA Law, CEO Borsboom & Hamm, Rotterdam, the Netherlands. TRUSTEE
Margaret Burke MB FRCPath, Northwood, England. TRUSTEE
Ben Clackson MSc, Communications Software (retd), Bedford, England. TRUSTEE
Jacqueline Clackson BA BEd, Denham, England. NETWORKER and TRUSTEE
Joanna Dixon BA Sociology, Rickmansworth, England. RESEARCHER
Miriam Duignan BA CertTh (Berkeley), Richmond, London, England. COMMUNICATIONS DIRECTOR and TRUSTEE
Prof René van Eyden, Dogmatic Theology, specialisation Women and the Church (Emeritus), University of Utrecht, the Netherlands. PATRON
Brian Gallagher LLB, Barrister, Amersham, England. TRUSTEE
Prof Mary Grey MA Lit & MA Rel (Oxford) PhD (Louvain), Feminist Liberation Theology, St Mary’s University, Twickenham, London; visiting Prof Winchester, UK. PATRON
Baron George Holvoet, PhD Law, MA Egyptology, BA Sinology & BA Assyriology,, Brussels, Belgium. PATRON
Baroness Françoise Holvoet Bourguignon, BA Law & MA Philology, lecturer (retd.) in Zaire, Tunisia, Paris & Toronto. Now Brussels, Belgium. PATRON
Colm Holmes MA, Business Executive, Dublin, Ireland. TRUSTEE
Prof Michael Hornsby-Smith PhD Soc, Sociology (Emeritus), the University of Surrey, England. PATRON
Raymond Hervey Jolliffe Lord Hylton MA History, House of Lords, London, England. PATRON
Prof Jan N M E Jans PhD (Louvain), Theology of Ethics, School of Humanities, University of Tilburg, the Netherlands. PATRON
Prof Erik Jurgens PhD, Government Law (Emeritus), Free University of Amsterdam; former Assistant President of the Senate (Eerste Kamer) of the Parliament of the Netherlands. PATRON
Prof Manuela Kalsky PhD, Theology and Society, Free University of Amsterdam and director of the Dominican Study Centre for Theology and Society. PATRON
Prof Ursula King MA (Delhi), PhD (London), DD honoris causa (Oslo, Edinburgh, Dayton), Theology and Religious Studies (Emerita) at the University of Bristol, England. PATRON
Therese Koturbash BA Lit & BA Law (Sasketchewan) Cert Mediation (Winipeg), MTheol Heythrop), Legal Aid, Dauphin, Manitoba, Canada. AMBASSADOR
Prof Leo Laeyendecker PhD (Religion and Conflict, Nijmegen), Sociology (Emeritus) at the Universities of Leiden and Amsterdam, the Netherlands. PATRON
David Marsden MA, Croxley Green, England. RESEARCHER
Sr Anne Miller FMM BEd CertPsych, Religious Formation, Camden Town, London, England. TRUSTEE
Siobhain McDonagh MP, Member of Parliament for Mitcham and Morden. London, UK.PATRON
Prof Kathleen Maas Weigert MA International Relations (Minnesota), PhD Soc (Notre Dame), Women and Leadership, Loyola University, Chicago, USA. PATRON
Heather Wear, Rickmansworth, England. RESEARCHER
Prof Thomas O’Loughlin BA Phil (Dublin), BD Theol & MA Phil (Maynooth), PhD (Dublin), Historical Theology, Notttingham, England. PATRON
Barbara Paskins MSc, Rickmansworth, England. RESEARCHER and TRUSTEE
Prof Peter C. Phan DD (Salesiana, Rome), PhD Phil & DD (London), DD honoris causa (Chicago), PhD Hum (Chicopee), Catholic Social Thought, Georgetown Washington DC. PATRON
Jos Rickman MSc CertTheol, Social work and Counselling (retd.), England. ADMINISTRATOR
Prof Rosemary Radford Ruether BA Phil (Scripps), MA & PhD Patristics (Claremont), Feminist Theology at Claremont Graduate University, Calefornia, USA. PATRON
Aline Reilly, Christchurch, New Zealand. RESEARCHER
Prof Joseph Selling PhD, Moral Theology (Emeritus), Catholic University of Louvain, Belgium.PATRON
Prof Leonard Swidler PhD, visiting Professor at Graz, Hamburg, Tübingen, Tokyo, Kuala Lumpur, and Nankai & Fudan Universities (China). Founder of the Institute for Interreligious, Intercultural Dialogue, Philadelphia, United States. PATRON
Prof J. Milburn Thompson PhD (Fordham), Theology at Bellarmine University, Louisville, Kentucky, United States. PATRON
Prof Teresa Toldy PhD (Frankfurt), Feminism and Ethics, Fernando Pessoa University, Porto, Portugal. PATRON
Soline Humbert MPhil (Ecumenics), Dublin, Ireland. RESEARCHERPamela Wearing MA Lit, Education (retd.), Northwood, London, England. RESEARCHER and TRUSTEE
Aloys Wijngaards DD, the Theology of Economics, Bank of the Netherlands, the Hague, the Netherlands. TRUSTEE
Prof Guus Wijngaards PhD (Nijmegen), eLearning, Inholland University of Applied Sciences, Rotterdam, the Netherlands.PATRON
Hilde Wijngaards-Berenbroek MA , Education and Counselling (retd.), Nijmegen, the Netherlands. TRUSTEE
John Wijngaards DD (Gregorian, Rome), LicSc (Biblicum), Theology and Scripture, Denham, England. RESEARCHER and TRUSTEE

Organisationen, die unseren Appell unterstützen

  1. American Catholic Council (USA)
  2. Asociación Mexicana de Reflexión Teológica Feminista (Mexico)
  3. Asociación Mujeres y Teológia Zaragoza (Spain)
  4. Association of Catholic Priests (Ireland)
  5. Catholic Women’s Ordination (UK)
  6. CORPUS. National Association for an Inclusive Priesthood (USA)
  7. European Network Church on the Move (EN-RE) (Europe)
  8. Femmes et Hommes, Egalité, Droits et Libertés dans les Eglises et les Sociétés (France)
  9. International Movement We Are Church (IMWAC) (International)
  10. Le Parvis de Québec (Canada)
  11. Mariënburg: vereniging van kritisch katholieken (Netherlands)
  12. Noi Siamo Chiesa (We Are Church – Italy) (Italy)
  13. St Anthony Catholic Community Santa Barbara (USA)
  14. We Are All Church South Africa (South Africa)
  15. Wir sind Kirche Österreich (Austria)
  16. We Are Church UK (UK)
  17. Women and the Australian Church (WATAC) (Australia)
  18. Women Word Spirit (UK)
  19. Women’s Ordination Conference (USA)
  20. Women’s Ordination Worldwide (International)

Individuelle Unterstützer /Individual Co-Signatories

1 Chiara Brown United States 2015-09-02 10:05:34
2 Phyllis Zagano USA 2015-09-02 10:34:52
3 Jacques Dessaucy Belgium 2015-09-02 10:40:05
4 Elisabeth Tetlow MDiv USA 2015-09-02 11:10:35
5 Cecilia Nichols UK 2015-09-02 11:16:19
6 Dietze van Hoesel PhD The Netherlands 2015-09-02 11:21:49
7 John Nicholas USA 2015-09-02 15:46:36
8 Prof John Esposito USA 2015-09-02 19:58:20
9 Joseph Incandela PhD United States 2015-09-02 21:43:40
10 Margaret Murphy United States 2015-09-02 23:32:12
11 Judith Heffernan MDiv US 2015-09-03 03:07:30
12 Jos Rickman UK 2015-09-03 09:02:52
13 Charlotte Therese Bjornstrom Sverige 2015-09-03 10:03:28
14 Teresa McCusker United Kingdom 2015-09-03 10:33:23
15 Louise Doire USA 2015-09-03 12:28:08
16 Pierrette Grondin Canada 2015-09-03 12:57:18
17 Sheila Peiffer USA 2015-09-03 13:20:19
18 Christine Gebel Canada 2015-09-03 13:28:11
19 Rachel M Denton Uk 2015-09-03 13:31:51
20 Erik Westerberg Sweden 2015-09-03 13:43:36
21 Marie Opatrna MD PhD Czech Republic 2015-09-03 14:28:30
22 Anna Cannon United Kingdom 2015-09-03 14:35:12
23 Pat woodbury USA 2015-09-03 14:39:36
24 Irene Nordgren Sweden 2015-09-03 14:42:16
25 Mandy Carpenter United States 2015-09-03 15:05:34
See full list here!

Fußnoten

[1]   http://www.womendeacons.org/intro/deac_bap.shtml.

[2]   http://www.womendeacons.org/intro/deac_apo.shtml.

[3]   http://www.womendeacons.org/intro/deac_alt.shtml.

[4]   http://www.womendeacons.org/minwest/list_italy.shtml.

[5]   http://www.womendeacons.org/minwest/gaul_overview.shtml.

[6]   http://www.womendeacons.org/history/list_greece.shtml.

[7]   http://www.womendeacons.org/history/list_asia.shtml.

[8]   http://www.womendeacons.org/history/list_arm_syria.shtml.

[9]   http://www.womendeacons.org/history/list_pal_egypt.shtml.

[10]          Die Unterscheidung zwischen einem „Sakrament“ und einem „Sakramental“ kam erst im 12. Jahrhundert auf. Hugo von St. Victor (1096-1141) war der Erste, der zwischen den „untergeordneten Sakramenten“ und den „Sakramenten durch die unsere Erlösung hauptsächlich erfolgt“ unterschied. Petrus Lombardus (1100-1160) prägte den Begriff „Sakramentale“ im Gegensatz zu den „Sieben Sakramenten“. Jedoch widerlegt ein Wechsel der Terminologie nicht den Wert der Weihen im Frühchristentum.

[11]   http://www.womendeacons.org/rite/deac_gr1.shtml.

[12]   http://www.womendeacons.org/rite/deac_gr2.shtml.

[13]   http://www.womendeacons.org/rite/deac_gr3.shtml.

[14]   http://www.womendeacons.org/rite/deac_gr5.shtml.

[15]   http://www.womendeacons.org/rite/deac_syr.shtml.

[16]   Siehe den Codex Barberini Gr. 336 (780 n.Chr.) http://www.womendeacons.org/rite/deac_gr1.shtml.

[17]   Die Bedeutung dieser Handlungen wird hier erklärt: http://www.womendeacons.org/rite/hobart.shtml.

[18]   D. Ansorge, ‘Der Diakonat der Frau. Zum gegenwärtigen Forschungsstand’, in T. Berger und A. Gerhards (Hrsg.), Liturgie und Frauenfrage, St. Odilien 1990, S. 31-65, hier S. 46-47; M-J. Aubert, Des Femmes Diacres. Un nouveau chemin pour l’Eglise, Paris 1987, S. 105; Chr. Bottigheimer, ‘Der Diakonat der Frau’, Münchener Theologische Zeitschrift 47 (1996) 3, S. 253-66, hier S. 259; Y. Congar, ‘Gutachten zum Diakonat der Frau’, in Synode. Amtliche Mitteilungen der Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland, München 1973, Nr. 7, S. 37-41, hier S. 37; H. Frohnhofen, ‘Weibliche Diakone in der frühen Kirche’, Studien der Zeit 204 (1986) S. 269-78, hier S. 276; R. Gryson, The Ministry of Women in the Early Church, Collegeville 1976; aus dem Französischen: Le ministère des femmes dans l’Eglise ancienne, Gembloux 1972, S. 117-18; P. Hofrichter, ‘Diakonat und Frauen im kirchlichen Amt’, Heiliger Dienst 50 (1996) 3, S. 140-58, hier S. 152-4; P. Hünermann, ‘Theologische Argumente für die Diakonatsweihe von Frauen’, in Diakonat. Ein Amt für Frauen in der Kirche – Ein frauengerechtes Amt?, Ostfildern 1997, S. 98-128, hier S. 104; A. Jensen, ‘Das Amt der Diakonin in der kirchlichen Tradition des ersten Jahrtausends’, in Diakonat. Ein Amt für Frauen in der Kirche – Ein frauengerechtes Amt?, Ostfildern 1997, S. 33-52, hier S. 47; K. Karidoyanes Fitzgerald, Women Deacons in the Orthodox Church, Brookline 1998, S. 120-121; D. Reininger, Diakonat der Frau in der einen Kirche, Ostfildern 1999, S. 97-98; E. Theodorou, ‘The Institution of Deaconesses in the Orthodox Church and the Possibility of its Restoration’, in G. Limouris (Hrsg.), The Place of the Woman in the Orthodox Church and the Question of the Ordination of Women, Katerini, Griechenland, 1992, S. 207-238; hier S. 212-213; A. Thiermeyer, ‘Der Diakonat der Frau’, Theologische Quartalsschrift 173 (1993) 3, S. 226-36, hier S. 230-31; C. Vagaggini, ‘L’Ordinazione delle diaconesse nella tradizione greca e bizantina’, Orientalia Christiana Periodica 40 (1974), S. 145-89, hier S. 169-73; John Wijngaards, The Ordained Women Deacons of the First Millennium, Canterbury Press 2011, S. 112-121; Phyllis Zagano, Holy Saturday. An Argument for the Restoration of the Female Apostolate, New York 2000, S. 98-102.

[19]  G. Lohfink, ‘Weibliche Diakone im Neuen Testament’, in G. Dautzenberg et al. (Hrsg.), Die Frau im Urchristentum, Freiburg 1983, pp. 320-338.

[20]          0 J. Roloff, Der Erste Brief an Timotheus, Neukirchen 1988, p. 164; H. Merkel, Die Pastoralbriefe, Göttingen 1991, S. 31; L. Oberlinner, Die Pastoralbriefe, Freiburg 1994, S. 139-142.

[21] http://www.womendeacons.org/history/can_nic1.shtml.

[22] http://www.womendeacons.org/history/deac_cls.shtml.

[23] Stromata 3,6,53:3-4; GCS 52, 220, 2-25.

[24]  Origenes, Commentary on Romans 10,17; J. P. Migne, Patrologia Graeca, Bd. 14, 1278 A-C. Der Text ist Lateinisch erhalten, aber R. Gryson (Ministry, p. 31, 134) zeigt, dass die Worte „weibliche Diakone“ auf Griechisch: ‘γυναικες διακονους’ gelautet haben müssen.

[25] Panarion 75, 1-4; J. P. Migne, Patrologia Graeca, Bd. 42, Sp. 744-45; GCS 37 (1933) S. 478; Summary of Faith 21; J. P. Migne, Patrologia Graeca, Bd. 42, Sp. 824-25; GCS 37 (1933) S. 522.

[26]  Letter to Amphilochius on the Canons, Lett. 199, can. 44; R. I. Deffarari (Hrsg.), Saint Basil. The Letters, Vol. 3, London 1930, S. 130.

[27]  Homilie 11,1 on the First Letter to Timothy ch. 3; J. P. Migne, Patrologia Graeca, Bd. 62, Sp. 553.

[28]   On the Life of St. Macrina; J. P. Migne, Patrologia Latina, vol. 46, Sp. 960-1000; hier Sp. 988-290; Englische Übersetzung von W.K. Lowther Clarke, The Life of St. Macrina, London 1916; P. Wilson-Kastner, ‘Macrina: virgin and teacher’, Andrews University Seminary Studies 17 (1979), S. 105-117.

[29] J. Wijngaards, The Ordained Women Deacons of the Church’s First Millennium, Canterbury Press 2012, S. 179-189.

[30] Alistair Stewart-Sykes, The Didascalia Apostolorum: An English Version, Studia Traditionis Theologiae: Explorations in Early and Medieval Theology, Bd. 1, Turnhout: Brepols Publishers, 2009. Lateinische Version in: E. Tidner, Didascaliae Apostolorum, Canonum ecclesiasticorum, Traditionis apostolicae versiones latinae, Berlin 1963. Siehe auch R. H. Connolly, Didascalia Apostolorum, the Syriac Version translated and accompanied by the Verona Latin Fragments, Oxford 1929.

[31]  J. Mayer, Monumenta de viduis diaconissis virginibusque tractantia, Bonn 1937, S. 18-26; Apost. Const. VIII,  28,5; F.X. Funk, Didascalia et Constitutiones Apostolorum, Bd. I, Paderborn 1905, S. 530.

[32]  Auch hier betrachten die meisten Kommentatoren dies als vollgültige Weiheriten. Siehe D. Ansorge, Diakonat der Frau S. 46-47; M-J. Aubert, Femmes Diacres S. 105; Ch. Böttigheimer, Der Diakonat S. 259; Y. Congar, Gutachten zum Diakonat S. 37; H. Frohnhofen, Weibliche Diakone S. 276; R. Gryson, Ministry S. 117-118; P. Hofrichter, Diakonat und Frauen S. 152-154; P. Hünermann, Theologische Argumente S. 104; A. Jensen, Das Amt S. 59; D. Reininger, Diakonat der Frau S. 97-98; A. Thiermeyer, Der Diakonat S. 230-231; C. Vaggagini, L’Ordinazione S. 169-173.

[33]  Law XVI, 2, 27; J. Mayer, Monumenta de viduis diaconissis virginibusque tractantia, Bonn 1937, p. 16.

[34]  Novella 6, 6 § 1-10; Novella 123, 30; Novella 131, 23; R. Schoell und G. Kroll (Hrsg.), Corpus Iuris Civilis, Bd. III, Novellae, Berlin 1899, S. 43-45; p. 616; p. 662.

[35]  Das Hadrianum ist in 5 Manuskripten erhalten:
Cambray 164 (811 n.Chr.) – http://www.womendeacons.org/minwest/cambrai164.shtml;
Ottobonianus 313 (850 n.Chr.) – http://www.womendeacons.org/minwest/ottobonianus313.shtml;
Reginae 337 (850 n.Chr.) –  http://www.womendeacons.org/minwest/reginae337.shtml;
Wiener Manuskript pal. 1817 (1002 n.Chr.) http://www.womendeacons.org/minwest/vienna1817.shtml;
Leofric Missale (1050 n.Chr.) http://www.womendeacons.org/minwest/leofric_female.shtml.

[36] Diese Informationen sind hier subsummiert: http://www.womendeacons.org/history/timeline.shtml.

[37] Siehe einen Überblick über deren Geschichte unter: http://www.womendeacons.org/minwest/rite_growth.shtml.

[38]  http://www.womenpriests.org/traditio/unclean.asp.

[39]  http://www.womenpriests.org/traditio/inferior.asp.

[40]  Laut den mittelalterlichen griechischen Theologen wie Balsamon und Blastares – http://www.womenpriests.org/traditio/balsamon.asp.

[41]  Die Schlussfolgerung ist: während der Eucharistiefeier sitzt der Bischof auf seinem Thron – wie Gottvater. Der Diakon steht am Altar – er dient, so wie Christus es tat. Die Priester sehen aus wie die Apostel – deren lebensgroße Abbilder auf der Ikonostase zu sehen waren. Der weibliche Diakon tritt nicht so stark hervor – so wie der lebensspendende, heilende, rettende und Alles durchdringende Geist. Didascalia Kap. 9 u. 16. Englische Übersetzung von Stewart-Sykes, The Didascalia Apostolorum: An English Version, S. 151 sowie 192-93.

Übersetzung: Margaret Anne Gottfried-Rutte